Die Kunst des Show, don’t tell

Show don’t tell (Zeigen, nicht erzählen) ist die Kunst, in einem literarisches Text etwas anschaulich zu zeigen, anstatt es nur zu nennen. Das gilt zum Beispiel, aber nicht nur, für Gefühle.
Hier ein Beispiel: Anstatt zu schreiben: „Er war sehr wütend.“
Wäre Show don’t tell beispielsweise „Sein Gesicht rötete sich und er ballte die Fäuste.“
Auf diese Weise kann der Leser selbst herausfinden, wie es jemanden in einer Szene geht, oder wie jemand ist, anstatt dies vom Autor einfach vorgegeben zu bekommen.
Hier habe ich einige typische Gefühle und die entsprechende Körpersprache aufgelistet (PDF, 4 Seiten).
Natürlich gibt es auch noch weitere Möglichkeiten, Show don’t tell zu verwenden, z.B. durch die Einbeziehung aller Sinne, Beschreibung von Räumlichkeiten und Gegenständen, Handlungen von Personen, dem Wetter, durch den (oft, aber nicht immer indirekten) Ausdruck von Gefühlen in Dialogen und manches mehr.
Wer noch mehr über Show don’t tell lesen möchte, findet zum Beispiel hier zwei interessante Artikel darüber:

https://marcusjohanus.wordpress.com/2012/01/25/show-dont-tell-4-einfache-tipps-fur-einen-besseren-schreibstil/

http://blog.richardnorden.de/show-dont-tell-schreiben-mit-allen-sinnen/