Warum ein Lektorat?

Die meisten AutorInnen und SchriftstellerInnen kennen das Gefühl des Flows – sie befinden sich beim Schreiben in einem Zustand, bei dem die Worte wie von selbst fließen – es sei denn, sie haben gerade eine Schreibblockade.
Bei diesem Flow greifen schriftstellerisch Tätige auch mehr oder weniger auf ihr Unterbewusstsein zurück.
Einerseits ist dies ein wichtiger Bestandteil der schriftstellerischen Arbeit, auf der anderen Seite kann dies zu allerlei Dingen führen, welche die spätere Lesbarkeit des Textes stören – Bandwurmsätze, falsche Zeichensetzung, schlecht gewählte Absätze oder Kapitelenden, zu viele oder zu wenige Ausschmückungen, aber auch Logikfehler, Plotlücken oder andere Probleme.

AutorInnen werden außerdem nach wochen- und monatelanger Arbeit an ihren Texten „betriebsblind“, ihnen fehlt irgendwann der Abstand zum eigenen Werk. Daher raten auch viele erfolgreiche AutorInnen, wie z.B. Stephen King, ein beendetes Manuskript erst einmal einige Tage oder Wochen ruhen zu lassen und sich anderen Tätigkeiten oder einem neuen Werk zu widmen.

Als Lektorin und Korrekturleserin habe ich einen natürlich Abstand zu Ihrem Werk. Ich betrachte es so objektiv wie möglich. Das heißt, ich gehe nicht nach meinem eigenen Geschmack, sondern nach dem, was erfolgreiche AutorInnen als wichtig für einen gelungenen Roman betrachten.

Ich habe in den letzten Jahren viel gelernt von der amerikanischen Schrifstellerin und Bloggerin K.M. Weiland, die auch einige Ratgeber für AutorInnen verfasst hat.
Hier ist ihr Blog:
http://www.helpingwritersbecomeauthors.com/

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